OPTIMIND Mag. Astrid Reidinger
Legasthenie- und Dyskalkulietraining
Lerncoaching und Brain Gym ®

Unter Legasthenie versteht man eine umschriebene Entwicklungsstörung im Lesen und Schreiben.
Viele Kinder zeigen beim Lesen- und/oder Schreibenlernen große Probleme, die sich durch ein „reines Übungstraining”
nicht zu verbessern scheinen. Dieses „Versagen“ kann bei den Kindern, aber auch bei Eltern und Lehrern zu großen
Frustrationen führen, denn egal, wie sehr sich das Kind auch anstrengt, es wird nicht den gewünschten Erfolg erzielen.
Oft wird diesen Kindern vorgeworfen, sie würden sich nicht genug anstrengen, oder zeigten zu wenig Lernwillen.
Hinter diesen Problemen steckt aber oft eine spezifische Schwäche, (an der Konzentration, an den Teilleistungen oder auch
im Bereich der phonologischen Bewusstheit) die sich durch ein reines Nachhilfetraining, sei es in der Schule im Rahmen
eines Förderunterrichtes oder auch im ausserschulischen Bereich, nicht verbessern lässt.

DIESE SCHWÄCHEN HABEN NICHTS MIT MANGELNDER INTELLIGENZ ZU TUN

und auch diese Kinder können Lesen und Schreiben lernen.
Allerdings benötigen sie dafür ein entsprechendes Training, das auf ihre Bedürfnisse zugeschnitten ist.

Im Folgenden möchte ich diese spezifischen Schwächen etwas genauer aufzeigen:

  • TEILLEISTUNGSSCHWÄCHEN
    Unter Teilleistungen versteht man basale/ grundlegende Funktionen, die für den Aufbau von komplexeren Funktionen
    (Wahrnehmung, Lernen,..) eine Vorraussetzung bilden.
    Neueste Forschungsergebnisse haben gezeigt, dass bei Legasthenie vor allem die auditive Wahrnehmung
    (gehörte Information kann nur defizitär aufgenommen, gespeichert oder wiedergegeben werden) beeinträchtigt ist.

Unter Dyskalkulie versteht man eine Rechenschwäche.
Wie auch bei der Legasthenie zeigt sich durch ein reines Übungstraining keine Verbesserung der Rechenleistung.
Auch bei der Rechenschwäche können Probleme im Bereich der Teilleistungen (hier vor allem im Bereich der visuellen
Wahrnehmung) vorhanden sein. Diese Kinder zeigen oft Probleme dabei, visuelle Information aufzunehmen oder
haben auch Schwächen räumliche Beziehungen zu erfassen.



Kinder mit einer Rechenschwäche zeigen, unter anderem, oft folgende Symptome:
Sie wollen sich nicht mit Zahlenmaterial auseinandersetzten, sie haben Probleme bei der 10er, 100er-Überschreitung,
sie zeigen räumliche Probleme (oben, unten, rechts, links), sie vertauschen Zehner und Einer,
sie haben Probleme Mengen einzuschätzen…


Wichtig ist es mir auch hier wieder zu verdeutlichen, dass
DYSKALKULIE EBENFALLS NICHTS MIT EINEM MANGEL AN INTELLIGENZ ZU TUN HAT.
Auch diesen Kindern kann mit einem speziellen Training weitergeholfen werden.

IM VERGLEICH ZU MANCH ANDEREN LEGASTHENIE- ODER DYSKALKULIETRAININGSMETHODEN
IST MIR EINE GENAUE/PRÄZISE FÖRDERDIAGNOSTISCHE ABKLÄRUNG DES STÖRUNGSBILDES SEHR WICHTIG .
NUR SO KANN EIN AUF DAS JEWEILIGE KIND ABGESTIMMTER FÖRDERPLAN ERSTELLT
UND SOMIT AUCH ERFOLGE GEWÄHRLEISTET WERDEN!


Diagnostizierbar ist eine Lese- und/ oder Rechtschreibschwäche erst ab dem Grundschulalter.
Allerdings gibt es auch einige „Risikofaktoren“, bzw. lassen sich auch einige sog. „Vorläufermerkmale“ einer Legasthenie
im Kindergarten/Vorschulalter feststellen und auch testdiagnostisch erfassen.


In meiner Arbeit als diplomierte Legasthenie- und Dyskalkulietrainerin verwende ich,
neben einer genauen anamnestischen Erfassung verschiedener Daten
(z. B. Erhebung der motorischen, sprachlichen, schulischen Entwicklung),
folgende Testverfahren für eine exakte Förderdiagnose:


  • Durchführung eines Tests zur Diagnose möglicher Teilleistungsschwächen
  • Durchführung eines Lese-, Rechtschreibtests, bzw. Rechentests

Bei Verdacht auf Lese- Rechtschreibschwäche zusätzlich:
  • Test zur phonologischen Bewusstheit
  • Überprüfung des phonologischen Speichers
  • Überprüfung des schnellen Informationsabrufes aus dem Langzeitgedächtnis
  • Konzentrationstest

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